Google Shopping und PMax: Technisch anspruchsvoll, strategisch entscheidend
Google Shopping und Performance Max (PMax) Kampagnen gehören für viele E-Commerce-Unternehmen zu den stärksten Umsatztreibern.
Einige unserer Kund:innen erzielen über 70 % ihres Umsatzes über diese Kanäle.
Was in der Praxis jedoch oft übersehen wird:
Der Erfolg solcher Kampagnen hängt maßgeblich von der Qualität des Shopping-Feeds ab – und damit von einem Bereich, der tief in die technische Infrastruktur des Shops eingebunden ist.
Feedoptimierung: Mehr als ein Performance-Hebel
Die Optimierung des Produktdatenfeeds wird häufig als reine Vorstufe zur Kampagnenausspielung gesehen.
In Wirklichkeit ist sie jedoch ein zentraler strategischer Hebel – nicht nur für Google Shopping, sondern für zahlreiche Plattformen.
Mit dem Aufkommen von KI-gestützten Shopping-Assistenten (z. B. ChatGPTs Shopping-Funktion), dynamischen Werbeformaten und plattformübergreifenden Produktplatzierungen steigt die Bedeutung gut strukturierter Produktdaten kontinuierlich.
Ein hochwertiger Feed ist heute die Grundlage für Sichtbarkeit auf:
- Google (Shopping, PMax, Free Listings)
- Meta (Facebook & Instagram Advantage+ Catalog Ads)
- TikTok Shop & Dynamic Showcase Ads
- Bing / Microsoft Advertising
- Pinterest, Idealo, Preisvergleichsportale
- und zunehmend auch generative KI-basierte Interfaces
Fünf zentrale Hebel der Feedoptimierung
Relevante Produktattribute (z. B. GTIN, Varianten, Verfügbarkeit) müssen vollständig und normiert vorliegen.
Optimierte Texte verbessern Relevanz und Auffindbarkeit – sowohl manuell als auch algorithmisch.
Eine präzise Zuordnung innerhalb der Plattform-Taxonomien erhöht die Sichtbarkeit.
Hochauflösende Produkt- und Anwendungsshots steigern Relevanz und Klickrate.
Ermöglichen gezielte Kampagnensteuerung nach z. B. Margen, Saison oder Topsellern.
BRANDUNG Grow: Interdisziplinär aufgestellt – und direkt angebunden
BRANDUNG Grow ist Teil der Digitalagentur BRANDUNG – und profitiert dadurch von der engen Zusammenarbeit spezialisierter Teams.
Digital Marketing, Development, UX und Data Analytics arbeiten eng verzahnt zusammen.
Für technische Themen wie die Feedoptimierung bedeutet das:
keine externen Abhängigkeiten, keine langen Dienstwege, sondern direkte Lösungen im Projektteam.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein konkretes Projekt aus dem E-Commerce zeigt, welchen Einfluss ein sauber strukturierter Shopping-Feed auf Sichtbarkeit, Traffic und Käufe haben kann – innerhalb von nur 12 Monaten.
Der Kunde war zuvor nicht bei Google Shopping vertreten – weder über organische Platzierungen noch über PMax-Kampagnen.
Nach dem initialen Setup eines optimierten Produktdatenfeeds im Shop sowie der Anbindung ans Google Merchant Center konnten beide Kanäle aktiviert werden: organisch und bezahlt.
Die Entwicklung über den Zeitraum von Mai 2024 bis Mai 2025 im Überblick:
- 170.833 Klicks auf Produkte bei Google
- 5,94 Millionen Impressionen über organische & bezahlte Listings
- 2,9 % durchschnittliche Klickrate (CTR)
- 1.407 dokumentierte Käufe über den organischen Kanal
- 1,6 % organische Kaufrate
Im Verlauf ist klar erkennbar:
Die blaue Kurve (organischer Traffic) steigt durch die kontinuierliche Feed-Optimierung und wachsende Sichtbarkeit spürbar an.
Die orange Kurve (bezahlte PMax-Kampagnen) wurde im Frühjahr 2025 ergänzt und verstärkt – auf Basis des bestehenden Datenfundaments.
Das Beispiel zeigt:
Ein guter Feed ist nicht bloß „Grundvoraussetzung“, sondern aktiver Treiber für Sichtbarkeit, Umsatz und langfristiges Wachstum – über beide Kanäle hinweg.
Fazit
Ein gepflegter Produktdatenfeed ist heute mehr als eine technische Voraussetzung.
Er ist der Grundbaustein für kanalübergreifende Sichtbarkeit – nicht nur bei Google, sondern auch in KI-basierten Interfaces und dynamischen Shopping-Systemen.
Durch die enge Zusammenarbeit von Marketing und Entwicklung innerhalb der Agenturstrukturen von BRANDUNG gelingt es uns bei BRANDUNG Grow, dieses Potenzial systematisch zu erschließen.
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